Heute ging es los. Der erste Kontakt mit Links Golf at the Home of Golf.
Voller Erwartung sind wir in Richtung Ashburnham Golf Club aufgebrochen. Der erste Eindruck ist sehr gut. Die Leut` im Pro Shop freundlich und an den “Deutschen interessiert”. Der Ausblick am ersten Tee raubt einem die Sprache, doch ohne Aufwärmen und unter den Blicken der “Ureinwohner” blieben die Ergebnisse an Loch 1 weiter unter unseren Möglichkeiten.
Unser erster Kontakt mit dem Links entwickelt sich von Loch zu Loch, schnell werden flache Drives zur gewohnten Taktik
Von einigen Löchern geniessen wir einen unbeschreiblichen Blick auf den Platz und das Meer, aber das Fairway ist hart und so mancher Gedanke wandert zurück an einen grünen und gut gepflegten Parklandcourse.
Mit der Anzahl der Löcher steigt so langsam der Frust Pegel. Wie um Alles in der Welt schaffen das diese Inselbewohner nur den Ball auf dem 20 Meter breiten Fairway zu halten?
Egal, immer druff. Noch ist der Driver im Spiel.
Gott sei Dank, ist das Rough auch noch nicht so hoch, und wir finden unsere Bälle noch.
Feststellen müssen wir auch, dass Links Golf nicht zwangsläufig etwas mit Wasser zu tun hat. Wir sehen kein Stück mehr, noch nicht einmal einen Tümpel gibt es hier.
Zwischendurch bessert sich nach ein paar guten Löchern auch wieder die Laune und wir freuen uns auf unser erstes Guinnes an diesem Tag.
Sagen wir mal “Ohne Worte” –
Karsten schwebt eigentlich über dem Loch, das Par nach dem Chip ist nur noch formsache.
Mit den Topfbunkern sollten wir am nächsten Tag noch reichlich Bekanntschaft machen, aber jetzt wollen wir nicht vorgreifen
Nac h anstrengenden 18 Loch und mit einem neuen Polo für Karsten, haben wir ihm Pro Shop noch einen “Geheimtipp” für eine weitere Runde an diesem Nachmittag bekommen. Somit machen wir uns auf den Weg und finden tatsächlich den Platz den man nur mit viel Vertrauen oder einem Navi erreichen kann.
Unser Weg führt uns durch zahlreiche kleine Dörfer, die Strassen sind so schmal, dass man betet keinen Gegenverkehr zu haben. Doch Navi sei dank kommen wir gut durch und finden diesen Course, den ich jetzt schon als Geheimtipp bezeichnen möchte.
Wir werden sehr freundlich empfangen und spielen sogar noch beim 9 Loch Turnier mit :-)
Der Platz bietet alles was wir uns wünschen und so werden die 18 Loch zu einer wunderschönen Runde mit einem leckeren Essen im Anschluss.
Wir haben nun auch gelernt, dass man Grüns nie direkt anspielt, einfach 5-10 Meter vor dem Grün aufkommen lassen, und auf gehts zum Birdie Put
Unsere Highlights, 2 Birdies an Loch 9
……
Mit 36 Loch in den Knochen und der Erwartung auf 6 Stunden Schlaf fiebern wir dem nächsten Tag mit weiteren 36 Loch entgegen.
Wir haben uns entschlossen spontan unsere Tee Time auf den Nachmittag zu verschieben und Morgens im Vale Resort aufzuteen..
Eine gute Entscheidung und ein wirkliches Schnäppchen, aber auch ein sehr langer Platz der uns alles abverlangt.
Auch hier werden wir nach der Runde im Proshop super freundlich empfangen….

